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Fachtag „Grenzenlos gestärkt in den Alltag: Shrinking Spaces“

17. Juni | 9:00 16:30


„Wenn der Raum enger wird – Shrinking Spaces und gelingende Praxis in der Sozialen Arbeit“

Dieser Fachtag nimmt das Phänomen der Shrinking Spaces in den Blick: die schleichende Verengung von Handlungs- und Meinungsspielräumen in der Zivilgesellschaft ebenso wie in der menschenrechtsbasierten Sozialen Arbeit. Bei Shrinking Spaces geht es nicht nur um Angriffe von außen, sondern auch um subtilere Dynamiken: enger werdende Räume des Sagtbaren, zunehmender Anpassungsdruck sowie das Spannungsfeld zwischen fachlicher Haltung und finanziellen Rahmenbedingungen im Kontext von Förderlogiken.

Im Fokus stehen aktuelle Herausforderungen wie rechte Angriffe auf Projekte und Fachkräfte sowie das zunehmend verbreitete Anti-NGO-Framing, etwa durch Narrative eines angeblichen „NGO-Komplexes“. Zusätzliche Verunsicherung entsteht durch Verfassungsschutzabfragen im Bereich der Demokratieentwicklung. Gleichzeitig richtet der Fachtag den Blick bewusst auf gelingende Praxis. Auf dem Fachtag erarbeiten wir uns Handlungsstrategien zur Behauptung von Handlungsspielräumen.

Die Teilnehmenden entwickeln konkrete Strategien für ihren Arbeitsalltag: von Kommunikation und Positionierung bis hin zu Schutz und kollegialer Solidarität. Der Fachtag versteht sich als Raum der Ermutigung, des Austauschs und der Vernetzung, um gemeinsam handlungsfähig zu bleiben und demokratische Praxis unter herausfordernden Bedingungen zu stärken.

Seit Jahren organisiert eine überbezirkliche Vernetzung jährlich den Fachtag „Grenzenlos gestärkt in den Alltag“. Die fachlichen Debatten rund um die Themen menschenfeindliche Einstellungen und extreme rechte Einflussnahme sollen anhand von Praxisbeispielen in die Soziale Arbeit getragen werden.

Ort: Prenzlauer Berg (Weitere Infos folgen)

Ausschlussklausel: 
Die Veranstalter*innen behalten sich vor, Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische, rechtspopulistische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind bzw. solche verbreitet haben, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen. Des Weiteren behalten sich die Veranstalter*innen vor, Personen die sich rassistisch, nationalistisch, antisemitisch, rechtspopulistisch oder in sonstiger Weise menschenverachtend äußern und / oder die Veranstaltung in genannter Weise (wiederholt) stören, von dieser auszuschließen.